Elise Krinitz: Heinrich Heines letzte Tage
Der Februar kündete sich schlecht an
Der Februar kündete sich schlecht an. Das Wetter war kalt, trübe, regnerisch, und der Katarrh, der mich ans Zimmer fesselte, führte eine momentane Unterbrechung meiner Besuche herbei. [...]
Ich ahnte nicht, daß ich ihn zum letzten Male unter den Lebenden sehen sollte. Beim Eintritte fiel mir die fahle Blässe seiner Lippen auf, und ich fand ihn trübe, schwermütig, unter dem Einflusse jener Stimmung, wie sie ein trauriger Wintertag erzeugt. — „Endlich bist Du da!" rief er mir entgegen.[...]
Und ...