Lesedusche

Friedrich de la Motte Fouqué: Undine

Diesseits des Waldes

„Diesseits des Waldes, ach diesseits, da zog mir das Elend entgegen. Meine Frau kam gegangen mit strömenden Augen wie zwei Bäche; sie hatte Trauerkleider angelegt.

„O lieber Gott“, ächzte ich, „wo ist unser liebes Kind? Sag an.“ – „Bei dem, den du rufest, lieber Mann“, entgegnete sie, und wir gingen nun stillweinend miteinander in die Hütte. Ich suchte nach der kleinen Leiche; da erfuhr ich erst, wie alles gekommen war. Am Seeufer hatte meine Frau mit dem Kinde gesessen, und wie sie so recht ...

aus: Friedrich Baron de La Motte Fouqué, Ausgewählte Werke, Ausgabe letzter Hand, 12 Bde., Halle 1841.

Friedrich de la Motte Fouqué

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Diesseits des Waldes
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