Lesedusche

Friedrich de la Motte Fouqué: Undine

Ein empfindlicher Schmerz

Ein empfindlicher Schmerz an seiner linken herunterhängenden Hand unterbrach […] Huldbrands Rede und zog seine Blicke nach der schmerzenden Stelle. Undine hatte ihre Perlenzähne scharf in seine Finger gesetzt und sah dabei recht finster und unwillig aus. Plötzlich aber schaute sie ihm freundlich wehmütig in die Augen […] –

Dann verhüllte sie ihr Gesicht, und der Ritter fuhr seltsam verwirrt und nachdenklich in seiner Geschichte fort: „Es ist eine hochmütige, wunderliche Maid, diese Bertalda. ...

aus: Friedrich Baron de La Motte Fouqué, Ausgewählte Werke, Ausgabe letzter Hand, 12 Bde., Halle 1841.

Friedrich de la Motte Fouqué

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Track 01
Ein empfindlicher Schmerz
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