George Sand: Ein Winter auf Mallorca
Ich glaube mit einem Worte
Ich glaube mit einem Worte, der eigentliche Zweck des Reisens ist das Bedürfniß gegenseitiger Berührung und des Austauschens der Gefühle, und wo keine Pflicht damit in Verbindung kommt, sollte in Zukunft auch kein Vergnügen dabei stattfinden. Heutzutage reisen freilich die Meisten auf Antrieb des geheimnißvollen Reizes, den die Isolierung und Trennung von dem Umgange mit Ihresgleichen hat, der jederzeit bei längerer Dauer Ueberdruß und lange Weile zur Folge hat. Was mich betrifft, so trieb mich ...