Gerrit Engelke: Weltfrühling
Hell und ziellos strömt mein Geist
Hell und ziellos strömt mein Geist in die Weiten:
Freude grünt überall!
Wo ist der Wald, den ich nicht kenne,
Wo der Fluß, der mich trenne,
Wo Tag oder Nachtzeiten,
Die mich trennen vom All?
In manchem Traum
Hat mein Herz den Nil befahren;
In Zugvögelscharen
Flog meine Wandersehnsucht übermeer
Zur Rast in einen Palmbaum.
Mein Winterherz war schwer –
Nun liegt mein Haupt in Birmas Reisfeldern, –
Meine Füße plätschern im Grundwasser des Belt, –
Meine Hände wühlen in Frühlings-Bergwäldern
In ...