Jean-Jacques Rousseau: Die Bekenntnisse
Die Muße, die ich liebe, ist nicht
Die Muße, die ich liebe, ist nicht die Muße eines Faulenzers, der mit untergeschlagenen Armen auf einer Stelle sitzt und wirklich völlig nichts tut und auch nicht einmal denkt. Meine Muße ist die Muße eines Kindes, das sich unaufhörlich regt, ohne etwas zu vollbringen, und zugleich die Muße eines Schwätzers, der das Blaue vom Himmel herunterfaselt, sobald er die Hände in den Schoß legt. Ich liebe es, mich mit Nichtigkeiten zu befassen, hundert Sachen anzufangen und keine zu Ende zu bringen, bald ...