Maria Aurora von Königsmarck: Fluechtige Jugend / vergaengliche Zeiten
Fluechtige Jugend / vergaengliche Zeiten
Fluechtige Jugend / vergaengliche Zeiten /
Ruehmet nicht mehr eure Schoenheit und Lust /
Blumen und Farben wie koennt ihr bestreiten /
Was den Vergoetterten labet die Brust?
Kraeffte der Geister von ewigen Jahren
Koennen weit andere Freuden erfahren.
Seht Anton Ulrich den lebhafften Helden /
Welcher an Jahren schon achtzig hinlegt;
Sinnen und Kraeffte die werden vermelden /
Daß ueberirrdisches Wesen Ihn pflegt.
Nichts ist vergaengliches an Ihm zu spuehren /
Drum Ihm unsterbliches Lob will ...