Lesedusche

Romain Rolland: Bildnis Händels

Aber seine schönste und reinste Empfindung

Aber seine schönste und reinste Empfindung war die Mildtätigkeit. In diesem Lande, das im 18. Jahrhundert eine prachtvolle Bewegung menschlichen Solidaritätsgefühls sah, war er einer der wärmsten Anwälte der Unglücklichen. Seine Großmut erstreckte sich nicht auf jene allein, die er persönlich kannte, wie auf die Witwe seines einstigen Lehrers Zachau, sie strömte sich beständig im reichsten Maße aus, zum Besten aller wohltätigen Anstalten und besonders für zwei, die seinem Herzen nahestanden: das ...

aus: Romain Rolland, Musikalische Reise ins Land der Vergangenheit, übersetzt von L. Andro, Frankfurt am Main 1921.

Romain Rolland

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Track 01
Aber seine schönste und reinste Empfindung
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